Stress

Stress

Stress ist ein Wahrnehmungsphänomen für Belastungen:
Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung dieser.

Unser täglicher Stress entsteht meist durch zu große Anforderungen in Beruf und Familie und überhöhte Ansprüche an uns selbst.

Gerade unsere digitalisierte, schnelle Welt lässt ein Leben ohne Stress kaum zu. Wir sind täglich mit einem nie abreisenden Strom von Informationen und Reizen konfrontiert.

Hinter Stress steht zunächst ein harmloser, aber lebensnotwendiger Mechanismus, um den Körper für die Abwehr einer Bedrohung bereit zu machen. Das typische Stresshormon Adrenalin wird ausgeschüttet, die Atmung gesteigert, Herzfrequenz und Blutdruck steigen. Der Körper wird auf diese Art auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Ist die Situation von Gefahr vorbei, lässt Anspannung und Aufregung nach und die Erholungs- und Ausgleichsphase folgt. Dieser Stress wirkt sich nicht negativ auf die Gesundheit aus.

Die Art der Situation und die Reaktion der Person haben Einfluß auf die persönliche Definition von Stress: Denn besonders Menschen, die ständig gegen ihre Motivation arbeiten, sich zur Arbeit quälen und Aufgaben erledigen müssen, zu denen sie sich gezwungen fühlen, spüren, wie der Stress an Seele und Gesundheit nagt.


Typische Stressauslöser sind u.a.

  • Konflikte in Familie, Partnerschaft oder am Arbeitsplatz
  • Überlastung durch Beruf und Familie
  • Termindruck und hohe Leistungsansprüche an sich selbst
  • Dauerbereitschaft, ohne abschalten zu können
  • Sorgen, Ängste und kritische Lebensereignisse

 

Ausreichend Erholung

Wenn zwischen Stressphasen nicht genügend Erholungs- und Entspannungsphasen vorhanden sind, besteht tatsächlich Gefahr für Leib und Seele: Dauerstress hat Folgen für die Gesundheit, da der Körper ständig in Flucht- und Kampfbereitschaft verweilt.

Die Folge sind Kopf- und Magenschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Angst, Depressionen oder auch Rückenschmerzen. Die Reizbarkeit nimmt zu, Herzrasen tritt auf. Innere Unruhe und Nervosität stellen sich ein.

Auch das Immunsystem wird geschwächt und der Betroffene für Infektionen anfälliger.
Überforderung und Erschöpfung nehmen zu. Man verliert seine Konzentrationsfähigkeit und riskiert gar einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Die härteste Form von Stress ist das Trauma. Als Trauma wird ein Ereignis bezeichnet, das einen Organismus verletzt oder schädigt, beziehungsweise die daraus resultierende Schädigung selbst.
Unter einem psychischen Trauma versteht man eine seelische Verletzung oder eine starke psychische Erschütterung, die durch ein extrem belastendes Ereignis hervorgerufen wird.

Je stärker wir uns Stressauslösern aussetzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir dauerhaft gestresst sind und dadurch ausbrennen, also einen Burnout erleiden.

 

Schon mit wenig Aufwand können Sie dieser Gefahr gegensteuern:

  • Geben Sie Arbeiten ab, die Sie nicht dringend selbst erledigen müssen.
  • Reduzieren Sie den Medienkonsum - vor allem verzichten Sie auf Panikmeldungen.
  • Machen Sie täglich einen Spaziergang von ca. 30 Minuten. Das können Sie morgens erledigen, in dem Sie zur Arbeit laufen oder eine Haltestelle früher aus der Bahn oder dem Bus aussteigen. Oder parken Sie Ihr Auto 1km von daheim entfernt. Nehmen Sie sich die Zeit!
  • Planen Sie an den Wochenenden genügend Zeit für die Familie und für Bewegung in der Natur ein.
  • Sorgen Sie für genügend ungestörten Schlaf.
  • Nehmen Sie sich Zeit für echte Kommunikation. Teilen Sie Ihre Sorgen, Ängste & Nöte. Reden oder schreiben Sie sich Ihre Probleme von der Seele.
  • Ernähren Sie sich vollwertig - nehmen Sie sich auch Zeit für geruhsame Mahlzeiten ohne Hektik.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem durch Nahrungsergänzung, und gleichen Sie Ihren Mineralstoffhaushalt aus.