Energie

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Energie & Lebenskraft

 

Energie steht allgemein synonym für die Kraft, das Leben zu gestalten, körperliche sowie geistige Herausforderungen zu bewältigen und ohne Erschöpfungszustände das Leben zu meistern. Energie ist gleichbedeutend mit erfolgreicher Lebensführung und der Bewältigung des Alltags.

 

Wichtige Nährstoffe für die Energiebereitstellung

Folgende Nährstoffe sollten neben den reinen Energielieferanten in der Nahrung in ausreichendem Umfang enthalten sein:

✔ Magnesium, Vitamin C, Folat, Niacin, Pantothensäure, Pyridoxin & Cobalamin tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
✔ Biotin, Folat, Thiamin, Pyridoxin & Cobalamin tragen zur normalen psychischen Funktion bei
✔ Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
✔ Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei
✔ Magnesium, Vitamin C, Biotin, Niacin, Pantothensäure, Riboflavin, Thiamin, Pyridoxin & Cobalamin, Calcium, Jod, Mangan und Kupfer tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei


Der Energiestoffwechsel

Als Energiestoffwechsel wird der Teil des Stoffwechsels bezeichnet, der sich der Gewinnung von Energie für körperliche Prozesse widmet.
Ausgangsstoffe für die Gewinnung von Energie bilden die organischen Nahrungsbestandteile, die wir mit den Mahlzeiten zuführen und im Zuge der Verdauung aufnehmen.

Die grundlegenden Energielieferanten aus der Nahrung sind:

  • Fette
  • Eiweisse bzw. Proteine
  • Kohlenhydrate (Stärke sowie Zuckerverbindungen)

Die im Zuge der Nahrungsaufnahme aufgenommene Energiemenge wird in Kilokalorien (kcal) oder in Kilojoule (kJ) angegeben:

1 kcal = 4,184 kJ

1 g Fett = 9 kcal
1 g Alkohol = 7 kcal
1 g Protein = 4 kcal
1 g Kohlenhydrate = 4 kcal


Beinahe 60% der mit der Nahrung aufgenommenen Energie werden in Wärme zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur umgewandelt. Auch die eigentlichen Verdauungsvorgänge benötigen nicht unerhebliche Energiemengen.
Die verbleibende Energieausbeute wird in Form von Adenosintriphosphat (ATP) gespeichert und als Energiebaustein für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im gesamten Körper bereit gestellt.

Vor allem die Körperbewegung (mechanische Energie bei Arbeit, Sport etc.), aber auch das Lösen geistiger Aufgaben (chemische Energie für Denkprozesse bei Berufstätigkeit, Lernvorgängen etc.) sowie auch die Aufrechterhaltung der Lebensprozesse (Atmung, Durchblutung, Verdauung, Sekretion etc.) verbrauchen beständig Energie.

 

Energiegewinnung durch Verdauung & Verstoffwechselung

Die zugeführten Fette und Öle werden durch Aufspaltung Glycerin und verschiedenen Fettsäuren gebildet. Sie bilden wichtige Grundlagen u.a. für die Hormonbildung und Zellwandkonstruktionen.

Komplexe Kohlenhydrate (Stärken, Zucker) werden in kleine Zuckermoleküle zerlegt und alsdann in der Leber zu Glukose umgewandelt. Glukose- bzw. Zuckerüberschüsse können vom Körper zu Speicherzwecken in Glykogen zur Speicherung in den Muskeln oder aber in Fett zur Speicherung als Fettgewebe umgewandelt werden.

Proteine aus pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln werden in diverse Aminosäuren zerlegt und bilden die Voraussetzung für die Synthese körpereigener Proteine und Aminosäuren.

Aus den Nahrungsfetten werden Fettsäuren sowie Glyzerin gebildet. Vom Dünndarm gelangen die Nährstoffe ins Blut. Die Zuckermoleküle Galaktose und Fruktose werden danach weiter in der Leber verstoffwechselt und in Glukose umgewandelt. Nicht sofort verbrauchte Glukose wird entweder als Glykogen in den Muskelzellen und in der Leber gespeichert oder bei einem Glukose-Überangebot in Körperfett umgewandelt.